Lange tabuisiert, nun immer mehr im Fokus der Politik: Einsamkeit wird zunehmend als gesellschaftliches Problem erkannt – mit gravierenden Folgen für Gesundheit und soziale Strukturen. In den Medien wird von einer „Epidemie der Einsamkeit“ gesprochen, die sich weltweit ausbreitet und tief in unser soziales Gefüge eingreift. Doch wie tief reicht das Phänomen? Welche Rolle spielen Kapitalismus, Sozialpolitik und Extremismus?
Unsere Veranstaltung geht diesen Fragen nach. Nach kurzen Impulsvorträgen aus psychoanalytischer und soziologischer Perspektive diskutieren Expert*innen die politischen Dimensionen von Einsamkeit – von strukturellen Ursachen bis hin zu möglichen Lösungen.
Diskussion mit:
Mareike Ernst Psychologin an der Universität Klagenfurt
Alexander Langenkamp Soziologe an der Goethe Universität in Frankfurt
Miriam Davoudvandi Journalistin und Moderatorin